Die ist ein „historisches Interview“, das ich mit dem „Gitarrenlehrer der Nation“ geführt habe. Anlass war die Veröffentlichung der Bröselmaschine-Werkschau in einer großen Jubiläumsbox. Ich durfte die Liner Notes für diese Veröffentlichung schreiben. Das Gespräch mit Peter in deiem Duisburger Garten war die Grundlage meines Textes. Hier könnt Ihr es hören, in voller Länge und mit Vogelgezwitscher im Hintergrund. Es gab viel zu erzählen über die lange Geschichte dieser einzigartigen Band. „Wir wollten einfach unsere Musik machen, frei von allen Zwängen, möglichst orientierungslos, aber auch mit Einflüssen aus England und den USA – aber eben nicht Pete Seeger oder Joan Baez.“ Bands wie Pentangle, Incredible String Band und Fairport Convention gaben die ungefähre Richtung vor – allesamt in der Folk-Tradition verwurzelt, aber musikalische Freidenker. Die rein akustische Musik des ersten Albums hatte aber auch einen ganz praktischen Hintergrund, lacht Peter Bursch: „Wir haben uns immer bei Jürgensen in Düsseldorf – das war damals das größte Musikhaus – die Nase an der Scheibe plattgedrückt, und die teuren E-Gitarren angeguckt, die wir uns nicht leisten konnte. Und dann wurden uns auch noch Gitarren geklaut. In unserer Wohngemeinschaft schliefen auch Tramper, die wir mitgenommen hatten. Zwei so bekloppte Tramper haben uns zwei Gitarren geklaut. Einen Tag später mussten wir uns fürs Studio Gitarren leihen.“ Was in den folgenden Jahrzehnten noch alles passierte: Hier könnt Ihr es nachhören……