Eingestellt am 16.10.2026
Na, wird schon nicht klappen, denkst du Dir. Aber man weiss nix genaues. Hey, der Mann, der mir den absoluten Topmusikern. mit der Crème du Krach gespielt hat, mit Satriani und Vai. Mit Thin Lizzy, Whitesnake, Neal Schon….. und dazu mit den besten Drummern. Sogar mit Anika Nilles, unserer persönlichen Göttin. Der also ist im weltbesten Soundcheck One und hat tatsächlich Zeit für den alten Zimmer. Ist ja kein Problem, auf der Bühne steht noch nix. Eine ganze Dreiviertelstunde reden wir.
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Eingestellt am 16.10.2026
Gestern traf ich in Bensheim Tony Carey. Einer meiner ganz großen Helden, weit mehr als nur das angebliche One Hit Wonder von „A Room With A View“. 1200 Songs hat er bis jetzt geschrieben, für sich, für andere. Er hat produziert und Keyboards für große Namen gespielt, u.a. für Ritchie Blackmore oder Peter Maffay. Seine Solo-Performance ist ein Spaziergang durch ein bewegtes Leben mit vielen Stories. Einige hat er mir erzählt. Demnächst im Podcast „Das Ohr hört mit“. Konzertreview folgt auch in Kürze..
Eingestellt am 14.10.2026
Am 19. August 2026 ist Ian Gillan 81 Jahre alt geworden. Seine Band hat Anfang Juli ein neues Album mit dem Titel „Splat!“ veröfentlicht. Die laufende Welttournee umfasst nahezu 100 Konzerte. Gillan ist zwar „nur“ einer von vier Sängern, die der Band seit ihrer Gründung vor 58 Jahren vorstanden. Aber für Gläubige der Holy Church Of Deep Purple ist er der Sänger, kein anderer. Interviews (die ich leider immer nur am Telefon führte) mit ihm waren für mich immer mehr als Frage-Antwort-Spielchen. Es war immer die Musik-Debatte, die man am liebsten im Freundeskreis bei gutem Wein führt. Mehr ansehen
Eingestellt am 12.10.2026
Die Verschwörungsseite „Nachdenkseiten“ (besser „Nichtdenkseiten“) führt mal wieder nachträglich Krieg gegen die Corona-Massnahmen, die erfolgreich dafür gesorgt haben, dass die tödliche Pandemie in Deutschland relativ glimpflich ausgegangen ist. Habe mich gerade durch die Leserbriefe zu einem dieser Propaganda-Artikel gescrollt und finde wieder „Meinungen“, bei den sich mir die Haare zu Berge stellen und die Fußnägel hochrollen.
Hier ein kleines Beispiel, das diesen Wahn illustiert. Ich frage ich wirklidh, ob wir im 21. Jahrhundert leben. Zitat: „Ich teile die Auffassung, daß das “Corona”-Regime ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung war & bis heute ist, aber ebenso auch ein Gesinnungs-Test war, wie bereitwillig die Massen repressive Maßnahmen schluckten, die unter Kriegsbedingungen nicht minder schwer sind. Deshalb muß jeglicher Widerstand dagegen mit aller staatlicher Härte unterbunden und Exempel statuiert werden (siehe Richter Dettmar), damit das kommende Kriegsregime reibungs- und verlustfreier verlaufen kann. Ich freue mich über jedes Sandkorn, das in dieses Getriebe gestreut wird, wozu auch dieser Artikel auf den NDS beiträgt. Dafür haben Sie nicht nur meinen Dank, sondern auch meine Hochachtung“. Solche Menschen würde ich gern mal mit meinem Hausarzt ins Gespräch bringen.
Eingestellt am 11.10.2026
Warum denn nun das? Einfach mal aufgepasst, verwirrtes Lesepublikum. Also: Ob das nun Folgende eine wahre Geschichte ist? Irgendwann 1977 schreibt Genossin Inge Sakowsky, Leiterin der Abteilung Unterhaltungskunst beim Kultusministerium der Deutschen Demokratischen Republik an Peter Meyer, den Keyboarder der Puhdys: „Sehr geehrter Herr Meyer: der Minister für Kultur hat für die Puhdys aufgrund ihrer langjährigen kontinuierlich gewachsenen künstlerischen Leistungen und ihres erfolgreichen Wirkens im In- und Ausland ein Sonderhonorar bestätigt. Danach haben die Puhdys die Möglichkeit, bei künftigen Vertragsabschlüssen für vier Musiker und zwei Techniker ein Honorar in Höhe bis zu 3.000 Mark zu vereinbaren. Wir freuen uns, Ihnen das mitteilen zu können und sind gewiß, dass alle Gruppenmitglieder auch weiterhin mit viel Initiative und schöpferischem Wirken an der musikalischen Entwicklung der Puhdys beteiligt sein werden“.Mehr ansehen
Eingestellt am 10.10.2026
Ist es nicht wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten gleichzeitig? Keine Deepfakes, kein Trump, kein Krieg. Friede, Freude Eiersuchen. Hätten wir nicht die Qualitätsmedien, wüssten wir nicht, was die aktuell wirklich wichtigen Themen sind. Ein Buckelwal liegt vor der Küste rum, die Nachrichtensendungen sind voll Mitgefühl. Ein Raumschiff ist unterwegs zum Mond. Wir haben mitgefiebert, und der SPIEGEL hat vor einiger Zeit das Thema betrachtet: „Duzen, wenn ja und warum dann vielleicht doch nicht?“ als titelwürdig. Ja, das ist doch mal ein „softes“ Thema, zu dem jeder was sagen kann. Sogar der alte Zimmer sich schon seit seiner Jugend damit rumschlägt und sich dabei nachhaltig amüsiert.Mehr ansehen
Eingestellt am 9.10.2026
Gestern hat Daniel Günther bei „inas Nacht“ den Ärzte-Antifa-Song „Schrei nach Liebe“ gesungen. mit der Ankündigung: „Ich kann auch Niveau“. Bisher fand ich den Mann aus Eckernförde immer schon ganz okay. Aber jetzt bin ich überzeugt: Wenn es denn ein CDU-Kanzler sein muss, dann er. Und dann – wenn dieser Traum Wirklichkeit würde – sollte er Habeck zurück in die Politik holen. Ich glaube, der würde sich diesem Wunsch nicht verweigern. Man wird ja mal träumen dürfen.
Eingestellt am 9.10.2026
Heute nacht träumte mir, ich sei mit dem Flugzeug in Tel Aviv gelandet. Was schon mal absurd ist, da ich notorischer Aviations-Allergiker bin, und weil ich sonst im Traum oft in Hannover mit dem Auto lande, das ich dann nicht wieder finde. Vielleicht, weil ich ein notorischer Parkplatz-Phobiker bin. Tel Aviv nun stellte sich mir im Traum als eine sehr gebirgige Stadt mit sehr vielen gotischen Kathedralen in bunten Farben dar.. Kaum war ich aus dem Airport herausgetreten, warnte mich ein Schild in englischer Sprache, ich solle nicht weiter als 4,9 Kilometer von dem Punkt weggehen, an dem ich gerade stand. Dahinter nämlich beginne der Hamas-Terror. Dann erwachte ich. Zutiefst verwundert. Was hat das alles zu bedeuten, fragte ich mein Unterbewusstsein einmal mehr und bekam zur Antwort: „42“. Ich finde das unbefriedigend.
Eingesteltt am 7.10.2026.
Ein paar kurze Schlaglichter auf den 7. Oktober. Drei Jahre ist der 7. Oktober 2023 her. Der Tag, an dem die islamistische Terrororganisation Hamas „versucht hat, das ganze israelische Volk und mit ihm alle Juden zu vernichten, und sich für den Anfang mit zwölfhundert ihrer verstümmelten, verbrannten, geschändeten Leichen zufriedengeben musste“. So schreibt Maxim Biller gleich zu Beginn seines neuen Romans „Schwarze Samstage“. Und was lesen wir heute auf der FB-Seite der Sendung ttt? Achtung, anschnallen: „Am 7. Oktober 2023 überfiel die Hamas Israel. Rund 1.200 Menschen wurden getötet, 251 als Geiseln nach Gaza verschleppt – der blutigste Tag für Jüd:innen seit dem Holocaust. Die Reaktion Israels, der Krieg in Gaza, forderte laut UN bis heute über 74.000 Tote. 2,1 Millionen Menschen in Gaza sind vertrieben, weite Teile des Gebiets sind zerstört.“ Ja, Sie haben richtig gelesen. Vornehm gesagt, nennt man so etwas Äquidistanz.Mehr ansehen
Eingestellt am 7.10.2026
Fotos sind von einem Auftritt in Karlsruhe 2022
Kürzlich hatte ich mich mal an anderer Stelle beschwert, es gebe zu wenig komische Frauen in Deutschland. Dafür entschuldige ich mich in aller Form. Ich hatte Anna Mateur vergessen. „Schreiben Sie das auf!“ hat sie mir – dem Rezensenten von der Lügenpresse – einmal mehrfach zugerufen. Aber, zu Hülf: wie soll man all das mitstenografieren, was sie in diesem Kaleidoskop hochintelligenten Irrsinns auf das Publikum einprasseln lässt? Das ist ein paar Jährchen her, 2022 war es. Jetzt habe ich die Mateur wieder erlebt, diesmal im Zentral-Zelt des schrägen Entertainments, der Berliner „Bar jeder Vernunft“.Mehr ansehen
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