I’m in love with my car. Bekenntnisse eines grünversifften Auto-Liebhabers

I’m in love with my car. Bekenntnisse eines grünversifften Auto-Liebhabers

Eingestellt am 17.10.2026

Wenn wir im drei Stunden lang im Stau stehen, eigentlich aufs Klo müssten, aber man das Fahrzeug auf der Überholspur der A 5 besser nicht verlässt, kann es schon mal passieren, dass die Liebste kalt lächelnd raunt: „Tja, mein Lieber. Wenn man scho Auto fährt, darf’s halt keinen Spaß machen“. Wenn wir mit der Bahn unterwegs sind, und die Bahn teilt uns genauso kalt mit, dass unser Wagen gleich verschrottet wird und wir bitteschön mit dem „Schienenersatzverkehr“ weiterfahren sollen, morgen ab 12Uhr im Zwei-Stunden-Takt, dann schnaube ich wutentbrannt: „Ich will, dass die Bahn in einem Feuerball verglüht“. Sie merken schon: es ist kompliziert.Mehr ansehen

Erkenntnis

Erkenntnis

Eingestellt am 17.10.2026

Seit 1982 lebe ich nun in dieser Stadt, die mir seinerzeit als „langweilige Beamtenstadt“ avisiert worden war. Eigentlich wollte ich ja als junger Mensch hinaus in die Metropolen. Berlin., London, New York, sowas in der Art. Aber kaum war ich ich ein halbes Jahr in Karlsruhe, wurde mir klar: Hier gibt es alles, was der Mensch braucht. Kultur zuhauf, nette Leute, eine Super-Gastronomie und derzeit eine stabile rot-grüne Mehrheit im Rathaus, bei der die AfD keine Chance hat. Das einzige, was mir nach wie vor Ohrenschmerzen macht, ist der labbrige Dialekt. Da bleibe ich dann doch im Herzen immer meinen Mannheimer und Heidelberger Wurzeln treu. Aber ansonsten: Karlsruhe ist savoir vivre par excellence. Und wem das nicht reicht: Die Pfalz und Frankreich sind nah

Begegnung mit einem Rockstar: Marco Mendoza

Begegnung mit einem Rockstar: Marco Mendoza

Eingestellt am 16.10.2026

Na, wird schon nicht klappen, denkst du Dir. Aber man weiss nix genaues. Hey, der Mann, der mir den absoluten Topmusikern. mit der Crème du Krach gespielt hat, mit Satriani und Vai. Mit Thin Lizzy, Whitesnake, Neal Schon….. und dazu mit den besten Drummern. Sogar mit Anika Nilles, unserer persönlichen Göttin. Der also ist im weltbesten Soundcheck One und hat tatsächlich Zeit für den alten Zimmer. Ist ja kein Problem, auf der Bühne steht noch nix. Eine ganze Dreiviertelstunde reden wir.

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Treffen mit einem „personal hero“: Tony Carey

Treffen mit einem „personal hero“: Tony Carey

Eingestellt am 16.10.2026
Gestern traf ich in Bensheim Tony Carey. Einer meiner ganz großen Helden, weit mehr als nur das angebliche One Hit Wonder von „A Room With A View“. 1200 Songs hat er bis jetzt geschrieben, für sich, für andere. Er hat produziert und Keyboards für große Namen gespielt, u.a. für Ritchie Blackmore oder Peter Maffay. Seine Solo-Performance ist ein Spaziergang durch ein bewegtes Leben mit vielen Stories. Einige hat er mir erzählt. Demnächst im Podcast „Das Ohr hört mit“. Konzertreview folgt auch in Kürze..
Deep Purple: Ian Gillan in his own words

Deep Purple: Ian Gillan in his own words

Eingestellt am 14.10.2026

Am 19. August 2026 ist Ian Gillan 81 Jahre alt geworden. Seine Band hat Anfang Juli ein neues Album mit dem Titel „Splat!“ veröfentlicht. Die laufende Welttournee umfasst nahezu 100 Konzerte. Gillan ist zwar „nur“ einer von vier Sängern, die der Band seit ihrer Gründung vor 58 Jahren vorstanden. Aber für Gläubige der Holy Church Of Deep Purple ist er der Sänger, kein anderer. Interviews (die ich leider immer nur am Telefon führte) mit ihm waren für mich immer mehr als Frage-Antwort-Spielchen. Es war immer die Musik-Debatte, die man am liebsten im Freundeskreis bei gutem Wein führt. Mehr ansehen

Schwurbler und Blinddärme, höchst erregt

Schwurbler und Blinddärme, höchst erregt

Eingestellt am 12.10.2026
Die Verschwörungsseite „Nachdenkseiten“ (besser „Nichtdenkseiten“) führt mal wieder nachträglich Krieg gegen die Corona-Massnahmen, die erfolgreich dafür gesorgt haben, dass die tödliche Pandemie in Deutschland relativ glimpflich ausgegangen ist. Habe mich gerade durch die Leserbriefe zu einem dieser Propaganda-Artikel gescrollt und finde wieder „Meinungen“, bei den sich mir die Haare zu Berge stellen und die Fußnägel hochrollen.
Hier ein kleines Beispiel, das diesen Wahn illustiert. Ich frage ich wirklidh, ob wir im 21. Jahrhundert leben. Zitat: „Ich teile die Auffassung, daß das “Corona”-Regime ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung war & bis heute ist, aber ebenso auch ein Gesinnungs-Test war, wie bereitwillig die Massen repressive Maßnahmen schluckten, die unter Kriegsbedingungen nicht minder schwer sind. Deshalb muß jeglicher Widerstand dagegen mit aller staatlicher Härte unterbunden und Exempel statuiert werden (siehe Richter Dettmar), damit das kommende Kriegsregime reibungs- und verlustfreier verlaufen kann. Ich freue mich über jedes Sandkorn, das in dieses Getriebe gestreut wird, wozu auch dieser Artikel auf den NDS beiträgt. Dafür haben Sie nicht nur meinen Dank, sondern auch meine Hochachtung“. Solche Menschen würde ich gern mal mit meinem Hausarzt ins Gespräch bringen.

 

 

 

 

Puhdys: Meine spezielle Liebesbeziehung zur DDR-Rockband Nr. 1. Ein Erklärungsversuch (2026)

Puhdys: Meine spezielle Liebesbeziehung zur DDR-Rockband Nr. 1. Ein Erklärungsversuch (2026)

Eingestellt am 11.10.2026

Warum denn nun das? Einfach mal aufgepasst, verwirrtes Lesepublikum. Also: Ob das nun Folgende eine wahre Geschichte ist? Irgendwann 1977 schreibt Genossin Inge Sakowsky, Leiterin der Abteilung Unterhaltungskunst beim Kultusministerium der Deutschen Demokratischen Republik an Peter Meyer, den Keyboarder der Puhdys: „Sehr geehrter Herr Meyer: der Minister für Kultur hat für die Puhdys aufgrund ihrer langjährigen kontinuierlich gewachsenen künstlerischen Leistungen und ihres erfolgreichen Wirkens im In- und Ausland ein Sonderhonorar bestätigt. Danach haben die Puhdys die Möglichkeit, bei künftigen Vertragsabschlüssen für vier Musiker und zwei Techniker ein Honorar in Höhe bis zu 3.000 Mark zu vereinbaren. Wir freuen uns, Ihnen das mitteilen zu können und sind gewiß, dass alle Gruppenmitglieder auch weiterhin mit viel Initiative und schöpferischem Wirken an der musikalischen Entwicklung der Puhdys beteiligt sein werden“.Mehr ansehen

Von Duzern und Siezern. Eine ganz komische Sache. Aber echt jetzt.

Von Duzern und Siezern. Eine ganz komische Sache. Aber echt jetzt.

Eingestellt am 10.10.2026

Ist es nicht wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten gleichzeitig? Keine Deepfakes, kein Trump, kein Krieg. Friede, Freude Eiersuchen. Hätten wir nicht die Qualitätsmedien, wüssten wir nicht, was die aktuell wirklich wichtigen Themen sind. Ein Buckelwal liegt vor der Küste rum, die Nachrichtensendungen sind voll Mitgefühl. Ein Raumschiff ist unterwegs zum Mond. Wir haben mitgefiebert, und der SPIEGEL hat vor einiger Zeit das Thema betrachtet: „Duzen, wenn ja und warum dann vielleicht doch nicht?“ als titelwürdig. Ja, das ist doch mal ein „softes“ Thema, zu dem jeder was sagen kann. Sogar der alte Zimmer sich schon seit seiner Jugend damit rumschlägt und sich dabei nachhaltig amüsiert.Mehr ansehen

Daniel Günther: Kanzlertauglich.

Daniel Günther: Kanzlertauglich.

Eingestellt am 9.10.2026

Gestern hat Daniel Günther bei „inas Nacht“ den Ärzte-Antifa-Song „Schrei nach Liebe“ gesungen. mit der Ankündigung: „Ich kann auch Niveau“. Bisher fand ich den Mann aus Eckernförde immer schon ganz okay. Aber jetzt bin ich überzeugt: Wenn es denn ein CDU-Kanzler sein muss, dann er. Und dann – wenn dieser Traum Wirklichkeit würde – sollte er Habeck zurück in die Politik holen. Ich glaube, der würde sich diesem Wunsch nicht verweigern. Man wird ja mal träumen dürfen.

Notiz zum Tage: Seltsamer Traum

Notiz zum Tage: Seltsamer Traum

Eingestellt am 9.10.2026

Heute nacht träumte mir, ich sei mit dem Flugzeug in Tel Aviv gelandet. Was schon mal absurd ist, da ich notorischer Aviations-Allergiker bin, und weil ich sonst im Traum oft in Hannover mit dem Auto lande, das ich dann nicht wieder finde. Vielleicht, weil ich ein notorischer Parkplatz-Phobiker bin. Tel Aviv nun stellte sich mir im Traum als eine sehr gebirgige Stadt mit sehr vielen gotischen Kathedralen in bunten Farben dar.. Kaum war ich aus dem Airport herausgetreten, warnte mich ein Schild in englischer Sprache, ich solle nicht weiter als 4,9 Kilometer von dem Punkt weggehen, an dem ich gerade stand. Dahinter nämlich beginne der Hamas-Terror. Dann erwachte ich. Zutiefst verwundert. Was hat das alles zu bedeuten, fragte ich mein Unterbewusstsein einmal mehr und bekam zur Antwort: „42“. Ich finde das unbefriedigend.