Die ist ein „historisches Interview“, das ich mit dem „Gitarrenlehrer der Nation“ geführt habe. Anlass war die Veröffentlichung der Bröselmaschine-Werkschau in einer großen Jubiläumsbox. Ich durfte die Liner Notes für diese Veröffentlichung schreiben. Das Gespräch mit Peter in deiem Duisburger Garten war die Grundlage meines Textes. Hier könnt Ihr es hören, in voller Länge und mit Vogelgezwitscher im Hintergrund. Es gab viel zu erzählen über die lange Geschichte dieser einzigartigen Band. „Wir wollten einfach unsere Musik machen, frei von allen Zwängen, möglichst orientierungslos, aber auch mit Einflüssen aus England und den USA – aber eben nicht Pete Seeger oder Joan Baez.“ Bands wie Pentangle, Incredible String Band und Fairport Convention gaben die ungefähre Richtung vor – allesamt in der Folk-Tradition verwurzelt, aber musikalische Freidenker. Die rein akustische Musik des ersten Albums hatte aber auch einen ganz praktischen Hintergrund, lacht Peter Bursch: „Wir haben uns immer bei Jürgensen in Düsseldorf – das war damals das größte Musikhaus – die Nase an der Scheibe plattgedrückt, und die teuren E-Gitarren angeguckt, die wir uns nicht leisten konnte. Und dann wurden uns auch noch Gitarren geklaut. In unserer Wohngemeinschaft schliefen auch Tramper, die wir mitgenommen hatten. Zwei so bekloppte Tramper haben uns zwei Gitarren geklaut. Einen Tag später mussten wir uns fürs Studio Gitarren leihen.“ Was in den folgenden Jahrzehnten noch alles passierte: Hier könnt Ihr es nachhören……
Seit seinem Studium am Musicians Institute in Los Angeles, California (1993/94), das er mit Auszeichnung abgeschlossen hat, trommelt sich Marcel Millot quer durch die Studios sowie über die Club- und Festivalbühnen dieser Welt. Die Liste seiner musikalischen Partner:innen ist unübersichtlich lang. Millot spielt mit Leidenschaft alles, was groovt: Soul, Pop, Funk. Dabei zeichnet der Karlsruher sich besonders durch sein dynamisches und ‚führungsstarkes‘ Spiel aus, auf welches sich Musiker wie Paul Young, Nik Kershaw, Laith Al-Deen, Edo Zanki, Tony Hadley – um nur einige zu nennen – sehr gerne verlassen. Über all das und die „Philosophie des Schlagzeugspiels im Allgemeinen und Besonderen“ haben wir geredet. Eine Stunde lang. Es hätte noch ein paar Stunden weitergehen können.
Ich beschäftige mich seit Montaten sehr viel mit DDR-Geschichte. Als studierter Historiker, als Musikfreak. Wen es nervt, der möge jetzt einfach nicht weiterlesen. Je mehr Menschen ich treffe, die aus eigenen Erfahrungen etwas zu berichten haben, desto mehr fasziniert mich das Thema „Leben in einer Diktatur“. Nicht zuletzt auch, weil unsere Demokratie derzeit wieder auf der Kippe steht. Raik Adam, sein Bruder Andreas und Dirk Mecklenbeck gehörten zu einer Gruppe Hallenser Heavy Metal-Fans, die sich schon als Schüler an den Verhältnissen in der DDR aufrieben und begannen, sich gegen Indoktrination und Willkür des SED-Staates aufzulehnen. Mehr ansehen
Immer wieder eine Freude, alte Kollegen zum Gespräch zu treffen. Einer davon ist Thomas. Die Liste der Musiker:innen, mit denen Thomas Tscheschner live und im Studio gearbeitet hat, ist mehrere Seiten lang. Er hat Udo Jürgens auf vielen Tourneen begleitet, hat mit Lydie Auvray Musette gemacht, war Teil der letzten Besetzung der legendären Mannheimer Band Kin Ping Meh.
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