Eingestellt am 30.10.2026
Bei der Wahl zum Vizepräsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses scheitert der AfD-Kandidat Martin Trefzer, aber bekommt elf Stimmen mehr als die AfD Sitze hat. Martin Trefzer: Der Mann, dem die anderen Fraktionen bei seiner Rede 2025 im Berliner Landesparlament zur Befreiung von Auschwitz vor damals 80 Jahren den Rücken zugedreht hatten. Der Martin Trefzer, der trotz Corona-Verdachts 2020 noch zu einer Ausschusssitzung ging. Er trug im gleichen Jahr einen Antrag der AfD-Fraktion mit, in dem es hieß, das geschichtsträchtige Datum des 8. Mai tauge nicht zu einem allgemeinen Symbol der Befreiung. Um nur drei Skandale dieses „Politikers“ zu zeigen. Was aber nirgends so laut thematisiert wird wie der Antisemitismus der Linkspartei und ihre Nähe zu Hamas-Freunden.
Was aber die Kritik an der Linken nicht obsolet macht. Dass natürlich von extrem rechter Seite eine Schmierenkampagne gegen die Linken betrieben wird, die die Nähe von Teilen der CDU zur Faschistenpartei AfD ausblendet – wenn nicht gar gutheisst -, darauf muss immer wieder hingewiesen werden, Und ich frage mich, warum eigentlich nicht die AfD-Leaks Dauerthema in Talkshows, Kommentarspalten und Sondersendungen sind. Aber wer bin ich schon. Ein kleiner Pupser aus der badischen Provinz, weit weg von der Weltstadt Berlin.