Eingestellt am 5.11.2026
Ich habe an diesem Morgen eine alte chinesische Weisheit des Philosophen Peng Huawei befolgt, der aber sagte: „Du wirst viel schneller wach, wenn Du deinen Kaffee nicht trinkst, sondern in die Tastatur schüttest.“ Es funktioniert so gut, dass ich schon gegen 11 Uhr den Adrenalin-Berater konsultieren muss, der mir dann wieder sagt, ich litte unter Nazophopia und sollte lieber einen niedergelassenen Psychopathen konsultieren.
Also schicke ich einen reitenden Boten zum Ortskalfaktor Piepenbrink, der aber kommt zurück mit der Nachricht, Hirn sei für heute aus, er empfehle geröstete Nebenniere in Aspik. Robert Fripp dagegen empfiehlt Haubenlerchen. Bei der Impfstation ist nichts vorrätig, sie wird blockiert von wiedergeborenen Querhenkern mit Plakaten, auf denen steht: „Merz hat Stefan Homburg püriert“. Nena singt „Ich hab’ gestern so geschäumt!“. Die Apotheke empfiehlt Wadenwickel mit Nutella-Essenz, und zum Mittagessen einen Teller Antimaterie mit Fanta, aus Demeter-Anbau, exklusiv von einem deutschen Vollmond bestrichen und im Darm von Waldorf-Schülern warm gehalten. Aber Obacht: nur in Schaltjahren, die mit dem Buchstaben X beginnen. Es hilft nichts. Ich gehe jetzt ins Bett und drücke mir eine Tube Löwensenf in die Augen, dann höre ich bestimmt wieder besser. Nachher muss ich noch meine Kolumne für „Wellblech heute“ schreiben. Irgendwas mit Küppersbusch.