Sylvan, Nad

Sylvan, Nad

The Bride said No

Inside Out Music / VÖ 26.5.2017

Gepflegte Langeweile

Eine lange Liste herausragender Gastmusiker macht noch kein brillantes Album. Nad Sylvans ambitioniertes Werk (der zweite Teil der Vampirate-Trilogie) beschäftigt unter anderem Steve Hackett, Guthrie Gowan, Roine Stolt, Tony Levin und Nick D’Virgilio. Hochfahrende Fanfaren, kantige Riffblöcke gibt es da zu Beginn. Chöre, Dramatik, bemühte Tiefe. Mehr ansehen

Sylvan, Nad

Sylvan, Nad

Courting The Widow

Inside Out / VÖ: 16.10.2015

Mit vollen Segeln in die Düsternis

Nach seiner überzeugenden Einführung in den Prog-Olymp als Sänger von Steve Hacketts Genesis-Nostalgie-Trips kann Nad Sylvan für sein erstes Soloalbum seit 2003 auf eine erlesene Gästeschar von Hackett und Roine Stolt über Bassist Nick Beggs bis hin zu den Trommlern Nick D’Virgilio und Doane Perry zurückgreifen. Die setzen diesem Album zwar einige zusätzliche Glanzpunkte auf, aber das Entscheidende sind diese gelungenen Kompositionen, deren Protagonist zum guten Teil die rätselhafte, finstere Figur des „Vampirate“ ist. Mehr ansehen

Synaesthesia

Synaesthesia

Synaesthesia

Giant Electric Pea / VÖ: 27.1.2014

Die Welt schön gefrickelt

Hinter Synaesthesia steckt der 20jährige Multi-Instrumentalist Adam Warne, der komponiert und bis auf die Gitarrenparts alle Instrumente selbst gespielt hat. Drei Jahre hat es vom ersten Demo bis zum fertigen Produkt gedauert, das IQ-Gitarrist Mike Holmes produziert hat. Mehr ansehen

Tangent, The

Tangent, The

The Slow Rust of Forgotten Machinery

Inside Out / VÖ: 7.7.2017

Es ist bereits das neunte Album der höchst produktiven Band um den Keyboarder, Komponisten und Sänger Andy Tillison. Der jenseits seiner musikalisch hochkomplexen Kunst eine politische Botschaft hat. Den verantwortungslose nationalistische Politiker, die Boulevardpresse und das Idiotenfernsehen beschäftigen. Mehr ansehen

Tangent, The

Tangent, The

A Spark In The Aether. The Music That Died Alone – Volume Two

Inside Out / VÖ: 17.4.2015

Für das neunte Album dieser immer wieder neu bestzten Band hat Multi-Instrumentalist Andy Tillison ein hochkarätige Mannschaft zusammengetrommelt: Mit Jonas Reingold (Bass), Theo Travis (Saxofon und Flöte), Luke Machin (Gitarre) und Morgan Ågren (Schlagzeug) hat er eine für Tangent-Verhältnisse leicht zugängliche Scheibe geschaffenMehr ansehen

Tarja

Tarja

My Winterstorm

Universal / VÖ: 19.11.2007

Es klingt wie ein Konzeptalbum und es ist doch keines. Es ist keine Filmmusik und klingt doch danach: Tarja Turunen, die ehemalige Sängerin von Nightwish, hat ihr erstes eigenes Album vorgelegt, auf dem nichts zu hören ist, was man erwartet hätte.Mehr ansehen

Taylor, Tasha

Taylor, Tasha

Honey For The Biscuit

Ruf Records / VÖ: 26.2.2016

Taylor ist die jüngste Tochter von R&B-Legende und Stax-Ikone Johnnie Taylor. Ihre Stimme ist eine explosive Mischung von heiß und abgeklärt-unterkühlt,. Auf der msuikalischen Seite allerdings lasse man sich nicht täuschen von der Gibson SG, die Frau Taylor so liebevoll auf dem Cover vorzeigt. Nein, hier wird nicht gerockt. Mehr ansehen

Tear Gas

Tear Gas

Tear Gas

Esoteric Recordings I VÖ: 22.2.2019, Originalveröffentlichung 1971

Sensationelles ohne Alex

Ein Jahr nach diesem – 1971 veröffentlichten – zweiten Album der Glasgower Band übernahm Alex Harvey die Instrumentalisten und machte sie zur Sensational Alex Harvey Band. Das selbstbetitelte Werk strebte nach einem härteren Klang als das Debüt, inspiriert von der Jeff Beck Group. Mehr ansehen

Tench, Benmont

Tench, Benmont

You Should Be So Lucky

Universal / VÖ: 18.2.2014

Nachts um drei an der Bar

Spät kommt es, das erste Soloalbum des vielbeschäftigten Sessionmannes und hauptberuflichen Tom Petty Keyboarders. Es ist erwartungsgemäß kein Keyboarder-Album geworden. Der 60jährige weiß zudem um seine beschränkten Fähigkeiten als Sänger, also versammelt er ein Dutzend Songs, die zu seiner – durchaus angenehmen – Stimme passen und arrangiert sie dezent und intim. Mehr ansehen

Thin Lizzy

Thin Lizzy

Nightlife / Fighting (Re-Issues)

Universal / VÖ: 08.05.2012

Gitarren im Wandel der Zeiten

Nightlife markiert den Beginn der Doppelgitarrenspitze mit Brian Robertson und Scott Gorham, die hier noch sehr zurückhaltend agiert, was aber auch dem Songmaterial geschuldet ist. Wenig Aggressives, Funky Rhythmen dominieren. Das Album markiert eine Übergangsphase. Ob es ein Fremdkörper im Thin Lizzy Katalog ist, hängt von der Betrachtungsweise ab. Mehr ansehen