Murphy, Elliott

Murphy, Elliott

Prodigal Son

Blue Rose Records / VÖ: 19.5.2017

Singer/Songwriter

Elliott Murphy hat seit seinem Debüt 1973 einfach immer weitergemacht, obwohl es immer nur zu einem Nischendasein in der Riege der großen Songschreiber gereicht hat. „Literatur ist meine Religion, Rock’nRoll meine Sucht“ hat er mal gesagt, und das bedeutet seit Jahrzehnten: Mehr ansehen

Murphy, Elliott

Murphy, Elliott

It Takes A Worried Man

Blue Rose Records / VÖ: 15.1.2013

Singer / Songwriter

Murphy ist einer von denen, die nie berühmt geworden sind, aber einfach weitergemacht haben. „Literatur ist meine Religion, Rock’nRoll meine Sucht“ hat er mal gesagt. Nach diesem Muster strickt er seit Jahrzehnten seine Platten: Schlaue Texte, geradlinige Musik, umgesetzt auch dieses Mal mit seiner soliden Band The Normandy Allstars. Mehr ansehen

Murphy, Elliott (2009)

Murphy, Elliott (2009)

Der letzte Rockstar

Elliott Murphy im Jubez, Karlsruhe, 8.10.2006

Er hat die Liner Notes für ein Velvet Underground Album geschrieben, mit Bruce Springsteen ein Duett aufgenommen und er war in einer Szene von Fellinis „Roma“ zu sehen. Seit 1990 lebt Elliott Murphy in Paris. Die Franzosen, sagt er kürzlich in einem Interview, hassten die Reichen hassen – im Gegensatz zu seinen amerikanischen Landsleuten. „Die wollen reich werden“. Und die Deutschen? Kurz vorm Auftritt am Donnerstagabend im Jubez: Murphy denkt kurz nach und grinst: „Sie neigen dazu, den Reichen zu verzeihen“. Mehr ansehen

Music Maker Relief Foundation (2008)

Music Maker Relief Foundation (2008)

The Blues is allright

Music Maker Relief Foundation beim Tollhaus Zeltival, Karlsruhe, 31.7.2008

Vor etwa 40 Jahren hat Adolphus Bell von seiner Mutter einen guten Rat bekommen: „Mein Sohn, tu dir das nicht an“. Gemeint waren seine ewigen Auseinandersetzungen mit Mitmusikern. „Die spielt weiter Gitarre, und wenn es nicht anders geht, machst Du es eben alleine“. Bell befolgte den Rat und wurde „The World’s Greatest One Man Band“. Beim Konzert der Music Maker Foundation im Rahmen des Tollhaus-Zeltivals stellt er unter Beweis, dass Blues durchaus viel mit Humor zu tun hat. Er hat eine Krone auf, denn er ist ein König. Mehr ansehen

Musical Box, The (2019)

Musical Box, The (2019)

Leblose Imitation

The Musical Box, Konzerthaus, Karlsruhe, 31.10.2019

Jon Lord, 2012 verstorbener Keyboarder von Deep Purple hat einmal sinngemäß gesagt, die Musik seiner Band sei genauso relevant wie irgendwas von Bach. Das ist natürlich einerseits wahr. Was schon dadurch bewiesen ist, dass „ernsthafte“ Orchestermusiker sich heute die Finger danach lecken, eine Band wie Deep Purple begleiten zu dürfen.Mehr ansehen

Musikerleben

Musikerleben

Hier können Sie aber nicht parken“

Der Schlagzeuger Benny Morkross schreibt über sein Musikerleben

Groupies, Champagner, ausschweifende Parties und viel Geld: Das ist das Klischeebild des Profimusikers. Die Realität sieht aber für die meisten freischaffenden Berufsmusiker deutlkich anders aus. Benny Mokross ist einer von ihnen: Der Schlagzeuger und Percussionist spielt vor allem Jazz und Weltmusik, er hat über 3.000 Konzerte gespielt und ist auf rund 60 Tonträgern zu hören. Er berieibt ein Tonstudio und ist Dozent. Zusammen mit dem Transorient-Orchestra sowie der Glen-Buschmann-Jazzakademie erhielt er 2017 den WDR Jazzpreis.

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Musse feife in de Wind. Bob Dylan, Niedecken, Deep Purple, Alan Posener und ich

Musse feife in de Wind. Bob Dylan, Niedecken, Deep Purple, Alan Posener und ich

Eingestellt am 29.7.2025

„Star struck“ bin ich eigentlich nicht. Aber ab und an empfinde ich ein wohliges Kribbeln, wenn ich im gleichen Raum bin wie irgendein „bedeutender“ Mensch. Dabei muss ich diesen Menschen gar nicht besonders verehren. Es könnten auch Orte sein, die dieses undefinierbare Gefühl auslösen. Ein Freund wollte unbedingt mal auf der Wiese von Yasgurs Farm stehen. Sie wissen schon, der Acker der berühmtesten Schlammschlacht des 20. Jahrhunderts. Ein anderer hat im Abbey Road Studio mit dem Paul McCartneys Toningenieur eine CD aufgenommen. Ich wollte vor einigen Jahren mal unbedingt in der Arena von Verona stehen. An der Stelle, an der Jahre zuvor Ian Paice am Schlagzeug gesessen hatte. Aber die Arena war just an diesem Tag wegen Soundcheck von Al Bano und Romina Power geschlossen. Immerhin war ich einmal mit dem amerikanischen Anarcho-Clown Django Edwards und der niederländischen Königin Beatrix im gleichen Raum. Das ist doch was. Und dann kam 2010 die Chance: Bob Dylan! Live! Da kam ein Anruf, der Kollege sei krank, ob ich Lust hätte, Dylan zu sehen in Straßburg im Le Zénith, schon morgen. Und wie ich Lust hatte. Heureka. 70 Euro koste das.

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Mute Gods, The

Mute Gods, The

 

Atheists And Believers

InsideOut Music I VÖ: 22.3.2019

Gezähmtes Wüten in geraden Takten

»Live is a chemical reaction« kündet der formschön arrangierte Chor in ›One Day‹ und man fühlt sich an die Yes der 80er-Jahre. Zudem gastiert auf dieser Nummer Alex Lifeson – bleibt aber unauffällig. Aber danach passiert wenig Aufregendes im gemächlichen Schraddeln halbalternativer Gitarren, wie überhaupt die Musik des etwas zähen Albums über weite Strecken das Wort progressiv etwas anders, geradliniger buchstabiert als bisher. Mehr ansehen

Mute Gods, The

Mute Gods, The

Do Nothing Til You Hear From Me

Inside Out / VÖ: 26.2.2016

Muskulöses Kopfkino

Energie, muskulöses Handwerk und innovative Ideen weitab von Selbstbefriedigungsorgien abgehobener Alleskönner: The Mute Gods bringen das beste aus den Welten dreier qualifizierter Fachkräfte des Genres zusammen, Bassist und Sänger Nick Beggs (Steve Hackett, Steven Wilson), Keyboarder Roger King (Steve Hackett) und Trommler Marco Minnemann, der unter anderem mit Steven Wilson, Joe Satriani und Tony Levin spielte, und hier so nebenbei Gitarre spielt. Mehr ansehen

My Chemical Romance

My Chemical Romance

The Black Parade

Reprise Records / VÖ: 10.2.2015

Es klingt nach EKG oder künstlicher Beatmung, dieses fiese Piepsen. Der Song heißt „The End“ und ist der Anfang. Der Anfang einer höchst verwirrenden Achterbahnfahrt durch musikalische und emotionale Höhen und Tiefen. Hat das nicht gerade nach David Bowies „Five Years“ geklungen? Mehr ansehen