Big Big Train

Big Big Train

Folklore

English Electric Recordings / VÖ: 27.5.2016

Englischer geht’s nimmer

Vielleicht ist das das englischste aller englischen Alben, das die mittlerweile achtköpfige Band gemacht hat – ungeachtet der Tatsache, dass mit dem Schweden Rikard Sjöblom und dem Amerikaner Nick D’Virgilio nun schon zwei Ausländer zur Stammbesetzung gehören. Folklore setzt die Tradition des Geschichtenerzählens fort, die der Band ein Alleinstellungsmerkmal verschafft, es gibt etwas mehr Jazzeinflüsse, etwas mehr Folk, und durch die gelungene Integration des kleinen Bläserensembles und der Geigerin Rachel Hall wird die Band zu einem wahren kammermusikalischen Ereignis. Und grenzt sich damit von jener Spielart des Prog ab, die ihre Fortschrittlichkeit in Metal- oder Electronic-Einflüssen suchen. Mit dem Titelsong haben sie einen der stärksten (tanzbaren!) Ohrwürmer geschaffen, die das Genre je hervorgebracht hat. Über weite Strecken aber herrscht beschauliche, besinnliche Melancholie. Die wirkt wie das akustische Gegenstück zur Optik der Krimiserie „Inspector Barnaby“. Bevor es aber gar zu betulich wird, zeigen die hochqualifizierten Instrumentalisten gerade in den längeren Stücken immer mal wieder ihr Handwerkszeug vor und erinnern daran, dass diese Musik nicht nur schön, sondern eben auch auf-, an- und erregend sein kann. Und Sänger David Longdon ist (auch wenn er es sicher nicht gerne hört) der zweitbeste Peter Gabriel, den es je gab. Hier mehr als je zuvor.

9/10

Big Big Train

Big Big Train

English Electric Part Two

English Electric Recordings / VÖ: 4.3.2013

Satte Weiden, milde Kühe

Die Band setzt ihr Magnum Opus fort und erzählt weiter von grünen englischen Landschaften und Geschichte und Geschichten von besonderen Menschen, die diese Landschaft bevölkerten und in ihr ihre Spuren hinterliessen. Nach wie vor schimmert unaufdringlich das Grundgefühl der frühen Genesis-Alben durch, es dominieren Pastellfarben, erzeugt mit akustischen und elektrischen Gitarren, Orgel, Mellotron, Flöten, ausgefuchste Rhythmuswechsel. Die Songs haben kinematographische Qualitäten: man riecht Gras, sieht Schmetterlinge und schaut im nächsten Moment in Abgründe. Eine Musik, die so vielleicht wirklich nur in England entstehen kann – und die vor Harmoniesucht fast platzt (was sie von Genesis unterscheidet). Insbesondere der 15 minütige Opener ›East Coast Racer‹ subsummiert noch einmal alle Qualitäten der Band und ist das Stück, in dem am zupackendsten gerockt wird, danach wird es für lange Zeit ruhiger als im ersten Teil. Die Band klingt dann wie ein vorsichtig elektrifiziertes Kammermusikensemble, besonders in Swan Hunter‹ mit seiner starken Melodie. Die hat auch ›Keeper Of Abbeys‹, das auf halber Strecke von einer hitzigen Folk Fiddle um 180 Grad gedreht wird.

9/10

Black Star Riders

Black Star Riders

The Killer Instinct

Nuclear Blast / VÖ: 20.2.2015

Weitgehend befreit von der Erblast

Einmal gibt es eine eher unerwartete Anspielung: Sex, Guns & Gasoline klaut recht dreist bei Fleetwood Macs Oh Well. Vielleicht ist da die augenzwinkernde Botschaft: Wir sind mehr als Thin Lizzy II. Das hätte es nicht gebraucht, denn das zweite Album zeigt eine Band mit deutlich gereifter eigener Identität. Charlie I Gotta Go‹ schraubt bereits die Lizzy-Erinnerungsriffs auf ein Minimum herunter, während sich Ricky Warwick als Geschichtenerzähler bewährt, der mit seinen Musik gewordenen Dramen aus dem richtigen Leben ebenso zu fesseln weiß wie Phil Lynott. Es ist die Weisheit der Straße, für die Warwick leidenschaftliche und berührende Worte und seine eigene Stimme findet. Noch deutlicher wird die Distanz von der Über-Liesel in Bullet Blues‹. Da weht ein komplett neuer Groove durch den Raum. Härter und doch näher an schmutzigem Rock’n’Roll als an Metal. Die himmelsstürmende BalladeBlind Sided strahlt mehr Weltschmerz aus, als der unvorbereitete Konsument ertragen kann – und schrammt dabei gerade noch so am Pathos-Overkill vorbei. Auch das ist eine der Qualitäten des Albums: den Drama-Faktor nicht bis zum äussersten auszureizen. Wer ohne eindeutige Thin Lizzy Reminiszenzen nicht leben kann, der ist mit dem Titelsong und Mit Soldiers Town gut bedient. Die zwar nur die altbekannten Markenzeichen wiederholen, aber mit deutlich fetterem Sound, als Thin Lizzy je im Studio zu erzeugen vermochten.

9/10

Black Star Riders

Black Star Riders

Heavy Fire

Nuclear Blast / VÖ: 3.2.2017

Der Albumtitel ist Programm und so kann man ihnen den Vorwurf kaum ersparen, ähnlich wie die Vorgängerband „Thin Lizzy“ seinerzeit mit „Thunder And Lightning“ so breitbeinig wie nur geht auftrumpfen zu wollen: Mächtige Produktion, ganz große Gitarren und Ricky Warwick schaut beim Singen auch wieder der Geist von Phil Lynott über die Schulter. Alles gut also? Jein. Grundsätzlich gilt, dass die Band vermutlich rein genetisch überhaupt nicht in der Lage ist, ein wirklich schwaches Album abzuliefern, und das ist auch „Heavy Fire“ nicht. Aber es fehlen wirklich runde Songs mit den typischen Trademarks: Blut, Dreck und das ganz große Pathos, das mindestens die Hälfte des Vorgänger-Albums auszeichnete. Es fehlen auch die die wirklich interessanten Twin-Leads der beiden Gitarren und überzeugende Refrains. Bisher war auf jeden Album mindestens ein Titel zum Weinen schön – hier gibt es allenfalls Anlass, die Faust zu ballen. Nicht immer mit Überzeugung. Das hier ist routiniertes Muckertum auf hohem Niveau, mehr leider nicht.

7 1/2 / 10

Bonamassa, Joe

Bonamassa, Joe

Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening

Mascot Records / VÖ: 23.7.2017

Die üppige Instrumentierung ist das eigentliche Plus und der Reiz der hier neu und akustisch interpretierten Songs. Mit einer neunköpfigen Bandbesetzung kann der Gitarrist seiner Musik ganz neue Facetten abgewinnen, und er tut es mit Entdeckerfreude, zudem ziemlich geschmackssicher. Bonamassas Musik, die sowieso weit mehr als Blues ist, formt sich so in dieser Besetzung zu einer ganz eigenen Weltmusik, begleitet unter anderem von Hooters Frontmann Eric Bazilian (Mandoline, Drehleier, Saxofon und Akustikgitarre), der chinesischen Cellistin Tina Guo und dem ägyptischen Perkussionisten Hossam Ramzy. Das macht „Dust Bowl“ zu einem vor Spannung knisternden Film-Soundtrack und lässt „The Valley Runs Low“ als Mischung aus Americana-Folk und Gospel strahlen. „Black Lung Heartache“ bekommt fesselnd-morgenländisches Flair verpasst, und Song Of Yesterday“ endet in einem opulenten Percussion-Gelage. Das alles hat – ungeachtet seiner herausragenden musikalischen Qualitäten – die Anmutung einer hochkarätigen Veranstaltung für vornehme reiche Menschen, die dann auf den Rängen der Carnegie Hall mit ihren Juwelen klimpern, und hinterher beim Golfen ihrem Zahnarzt erzählen: „Hach, ich war gestern mit meiner Zweitfrau beim Blues. Und morgen gehe ich mit der Gattin wieder in die Oper.“

8/10

Bonamassa, Joe

Bonamassa, Joe

The Ballad Of John Henry

Provogue Records/Rough Trade / VÖ: 24.2.2009

Dampfhammer gegen den Schmerz

John Henry war ein schwarzer Eisenbahnarbeiter, der 1872 beim Tunnelbau gegen eine Dampfbohrmaschine antrat, sie besiegte und tot umfiel. Joe Bonamassas Gitarrenspiel kann es jederzeit mit einer Dampfbohrmaschine aufnehmen, wenn er im Titelsong diesem legendären Working-Class-Hero ein musikalisches Denkmal setzt. Wohlgemerkt: Kann. Nicht muss. Bonamassa umschifft mit selten selbstverliebtem, nie ausuferndem Spiel alle Langeweiler-Fallen. Das Schärfste sind seine wie beiläufig hingerotzten Licks, die Rhythmusspiel und Soli gleichsam unter eine Bettdecke zwingen. Zudem bearbeitet er Songs aus fremder Feder so, dass sie sich zu ureigenen Bonamassa Songs wandeln, Darunter ist Sam Browns ewig gültiges ›Stop‹, nicht allzu weit vom Original interpretiert. Da ist eine kantig mit scharf akzentuiertem Gebläse rockende Version von ›Funkier Than A Mosquito’s Tweeeter‹ (Ailene Bullock) oder das (mit klirrendem Saloon Piano eingeleitete), genial inszenierte, atmosphärisch dicht ›Jockey Full Of Bourbon‹ (im Original von Tom Waits). ›As The Crow Flies‹ von Tony Joe White kommt allwettertauglich asl handfester Rausschmeißer. Bonamaasa Songs – ob eigene oder fremde – vereinen Trauer, Humor und ein genre-untypische Vielfalt. Und Das hört beileibe nicht bei originellen Sound-Zutaten Man höre ›Happier Times‹ und ist zu Tränen gerührt von soviel finsterer Melancholie. Bonamassa selbst sagt über diesen Sog, er sei entstanden, als er ganz im Keller war. „Es ist wohl der beste und ehrlichste Song, den ich je geschrieben habe“. Eine weitere Coverversion, ›Feelin’ Good‹, holt die Stimmung anschließend wieder aus dem Keller, aber ganz vorsichtig. Spätestens hier wird deutlich, dass die Wirkung des Albums auch von der Anordnung der Songs als Gesamt-Stimmungsbild lebt. Einziges Manko: Die Produktion von Kevin Shirley entfaltet wirkliche erst bei viehischer Lautstärke ihren vollen Charme. Das könnte Absicht und Aufforderung sein.

7 1/2 / 10

Bröselmaschine

Bröselmaschine

Elegy
MiG / Indigo I VÖ: 25.10.2019
Die zweite Rückkehr der Zentralhippies

»Einerseits kommen wir aus der Hippiezeit und haben auch dieses Flair, aber wir spielen eben auch Blues und Hardrock und akustische Gitarrenteile und Psychedelic-Teile mit Sitar und machen daraus ein Programm.« Wenn Peter Bursch sagt, dass die Bröselmaschine ebensogut auf Folk- und Freakfestivals wie auf Metal-Klassentreffen passt, dann hat er recht. Dieses neue Album der deutschen Institution in Sachen gelebtes Hippietum stellt es unter Beweis – und schafft trotz der Wundertütenhaftigkeit musikalischer Vielfalt dennoch, eine eigene, unverwechselbare Band-Identität auszustrahlen. Der Titelsong ›Elegy‹ legt die Folkwurzeln der Band frei, elektrisiert sie und lässt das Licht der neuen Sängerin Stella Tonon scheinen. Klingt sie hier, als kleide sie sich in vegane Jutesäcke, gibt sie in ›Black Is My Colour‹, einem feist pumpenden Riff(Hard)Rocker mit schönen Doppelgitarren-Manierismen und Kalorienorgel, die brandgefährliche Lederbraut. Der Blues-Klassiker ›I’d Rather Go Blind‹ (von Etta James 1968 erstmals aufgenommen) zeigt, dass man auch in Duisburg den Blues spürt. ›Sofa Rock‹ ist von einer ähnlich meditativ-tranceartigen Stimmung getragen wie der Titelsong des Vorgängeralbums Indian Camel – nur kürzer und beschwingter. Für die angemessene Beschreibung von ›Oriental Mind‹ sei ausnahmsweise das abgestandene Bild der tanzenden Derwische erlaubt. So lange, bis sich das Stück in eine heftige Upbeat-Progressive-Rocknummer mit viel Tempo verwandelt. ›Sole Ruler‹ dagegen schleicht mit einer gehörigen Portion Mackie Messer-Feeling durch den Raum, und ganz am Schluss tut die Band das, was sie vielleicht am allerbesten kann: vor Publikum explodieren. Der ›Meidericher Shuffle‹, aufgenommen bei einem der Duisburger Jubiläums-Konzerte 2018, brennt ein wahres Feuerwerk an Inspiration des Augenblicks ab.

9/10

Bröselmaschine

Bröselmaschine

Indian Camel

Indigo / VÖ: 30.6.2017

Wüstentrip mit Beilagen

»Indian Camel« ist des erste Studioalbum von Peter Burschs Band seit 32 Jahren – und beginnt mit einem Riff, über dem sich die Stimme von Liz Blue erhebt. Die signalisiert Aufbruch zu jedem denkbaren Ufer, umspült von wohlgeformten Gitarrenläufen und glasklaren Orgelklängen. ›I was angry‹ heisst der Song, kling aber eher tiefenentspannt – wie alles auf diesem Album. ›Fall Into The Sky‹ lässt meditative Stimmung einziehen dank herbstlicher Saxophonklänge von Gastmusiker und Ex-Mitglied Helge Schneider, bevor ›Don’t Cross My Way‹ mit leicht angefunktem Southern Rock-Flair in eine ganz andere Richtung abfährt. Die nächste Station dieser emotionalen Achterbahn ist der zwölf Minuten lange Titelsong – ein wahrer Wüstentrip. Kamele ziehen vorbei, die Hitze flirrt, eine Wasserpfeife macht die Runde. Und klingt da nicht gar nach sechs Minuten Hypnose eine leicht verdrehte Variation des Ravel’schen Bolero an? Diese Musik nimmt sich alle Freiheiten, greift einfach jede Inspiration aus dem Orbit und jagt sie durch die Bröselmaschine. Da wundert sich auch niemand, wenn schon Minuten danach handfest gerockt wird mit einem T Rex-Cover, dem donnernden ›Children of the Revolution‹. Eingeleitet und verziert mit einem Sitar-Intro von Peter Bursch. Keine abgehobene Musik, in keinem Moment. Aber dennoch durchweg unkonventionell.

9/10

Burdon, Eric & The Animals

Burdon, Eric & The Animals

When I was Young (Box-Set, Re-Release)

Esoteric Recordings I VÖ: 21.2.2020, Originalveröffentlichungen 1967 und 1968

Als der Blues psychedelisch wurde

Der Eric Burdon des Jahres 1967 war ein ganz anderer als der, der 1964 House Of The Rising Sun gesungen hatte. Von den alten Animals, deren Sänger er war, war lediglich der Drummer übrig. Burdon hatte sich in den USA niedergelassen, neues Personal gesucht und den Bandnamen in Eric Burdon & The Animals geändert. Esoteric Recordings bringt nun die vier Alben, die diese Band zwischen Oktober 1967 und Dezember 1968 für das Label MGM aufgenommen hat, als Box-Set in neu remasterten Versionen. Dazu gib es die Mono-Version des ersten Albums dieser Reihe, Winds Of Change, plus Bonus Tracks von diversen Single-Veröffentlichungen. Neben den eher gefällige Hits dieser Phase (San Franciscan Nights, Good Times, When I Was Young) findet sich hier ein geballtes Paket vollkommener Freiheit und Experimentierlust. Dudelsäcke,Lilli Marleen, Sitarklänge, die Poesie des gesprochenen Wortes steht irrlichternd neben überfallartig hereinbrechenden orchestralen Arrangements. Plötzlich scheint alles möglich, was Befreiung aus formalen Zwängen bedeutet. Insbesondere The Twain Shall meet Eric Burdon & The Animals wirft Konvention konsequent über Bord. Ganze Teile werden zu einer Art Hörspiel-Collage, anderes wiederum könnte man sich als Musik zu einem zeitgenössischen Film vorstellen (All Is One). Everyone Of Us dagegen strahlt eine beinahe meditative Ruhe aus, bis Gevatter Blues Burdon wieder mal mit kreischenden Gitarren kurz streift (›St. James Infirmary). Love Is, der vierte Streich der Reihe, zeigt eine deutlich fiebrigere Band, was schon der Eröffnungssong – die entfesselte Version von River Deep, Mountain High ankündigt. Das Album ist der Schwanengesang der psychedelischen Jahre des Sängers. Danach kündigt er an, Filme machen zu wollen, schließt sich aber stattdessen 1969 der Band War an, um erneut ein vollkommen anderes musikalisches Terrain zu beackern. Ein weiterer Höhepunkt dieser Wiederveröffentlichung ist ein fotografisch hervorragend ausgestattetes Booklet mit inspirierten Liner Notes von Malcolm Dome.

8/10

CCS

CCS

Tap Turns On The Water / The CCS Story

Esoteric Recordings / VÖ: 29.7.2013

Bigband des befreiten Bewusstseins

Bluesgefärbter Rock im Bigbandsound – gespielt von einer Band, die grossteils aus Jazzern besteht. Pianist und Songwriter John Cameron sieht 1970 ein Konzert der Don Ellis Band im Ronnie Scotts Club gesehen und findet es sensationell, wie die Jazzer mit musikalischen Ideen experimentieren. Er erzählt dem Produzenten Mickie Most, dass ihm ähnliches vorschwebe, aber im Stil von Blood Sweat & Tears Musik. Most wiederum wünscht sich Riffs im Stil von Led Zeppelin als zentrales Element der Songs – und bringt Cameron mit Alexis Korner, dem Mentor der Bluesszene und Peter Thorup, einem dänischen Bluesgitarristen zusammen. Ihre erste Hitsingle ist eine Instrumentalversion von Led Zeppelins Whole Lotta Love. Auch sie ist zu hören auf der Anthologie, die die drei Studioalben und sieben Single der Band in remasterter Klangqualität enthält. Die Band handelt nach einem ungeschriebenen Gesetz, das besagt: Tue nichts, was erwartet wird. Stellenweise klingt das wirklich ähnlich wie Blood Sweat & Tears, ist aber gleichzeitig auch unkonventionaller. Allein schon die respektlose Art, Songs zu covern oder in eigene Stücke zu integrieren, hat viel Charme. Da ist die hörbare Inspiration für Tap Turns Into Water ›ABC‹ von Jackson Five. Da geht Walking mit knochentrockenem Gesang und entfesseltem Gebläse auf fröhliche Balz, und der Frühgeborene wundert sich, das derlei Originelles einst im deutschen Radio ein Dauerbrenner war. Eine Besonderheit ist die Entstehung all dieser Aufnahmen: Sie sind live im Studio von der kompletten Band eingespielt worden. Ein Riesenspaß. Dazu ausführliche und erhellende Historie von Malcolm Dome

8/10